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Fachkräftemangel im Handwerk

Gute Aufträge sind da. Nur die Leute fehlen.

Der Fachkräftemangel ist für viele Bau- und Handwerksbetriebe längst Alltag. Aufträge sind vorhanden, Baustellen könnten begonnen werden – doch es fehlen Maurer, Elektriker, Dachdecker, Anlagenmechaniker, Maler, Fliesenleger und viele weitere Fachkräfte.

Was früher mit einer Stellenanzeige und etwas Geduld gelöst werden konnte, entwickelt sich für immer mehr Unternehmen zu einem echten Wachstumsproblem.

„Denn was nützt ein voller Auftragsbestand, wenn die Fachkräfte fehlen, um ihn abzuarbeiten?"
Fachkräftemangel in Zahlen

Das Problem ist größer, als viele denken.

Knapp 100.000

offene Stellen in Handwerksberufen konnten 2025 rechnerisch nicht besetzt werden.

Trotz schwacher Konjunktur bleibt der Fachkräftemangel im Handwerk auf einem hohen Niveau.

242 Tage

dauert es durchschnittlich, eine gemeldete Stelle in einem Handwerksberuf wieder zu besetzen.

Das sind fast acht Monate – acht Monate, in denen Aufträge trotzdem abgearbeitet werden müssen, das vorhandene Team zusätzliche Arbeit auffängt und möglicherweise neue Aufträge nicht angenommen werden können.

718.000

Beschäftigte in Handwerksberufen sind bereits zwischen 55 und 64 Jahre alt.

Ein erheblicher Teil dieser erfahrenen Fachkräfte wird in den kommenden Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden.

„Der Fachkräftemangel ist kein Problem, das sich von alleine erledigen wird."
„Die nächste große Lücke steht bereits vor der Tür."

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / KOFA, Daten 2025

Unbesetzte Ausbildungsstellen im Handwerk – KI-generiertes Bild KI-generiertes Bild
Nachwuchs im Handwerk

Auch beim Nachwuchs bleiben tausende Stellen unbesetzt.

2025 waren im Handwerkskammerbereich rund 16.000 gemeldete Ausbildungsstellen zum Stichtag 30. September noch unbesetzt.

Das entspricht 17 Prozent aller gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen im Handwerkskammerbereich. Besonders bemerkenswert: Im Bereich Industrie und Handel waren es lediglich 10 Prozent.

Auch Bau- und baunahe Ausbildungsberufe gehören zu den Bereichen, in denen überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben.

„Der Nachwuchs fehlt also genau dort, wo bereits heute Fachkräfte fehlen."

Die Folgen

Was bedeutet der Fachkräftemangel für Ihren Betrieb?

Fehlende Mitarbeiter kosten mehr als nur Nerven.

01 — Aufträge bleiben liegen

Fehlende Fachkräfte bedeuten fehlende Kapazitäten. Projekte verzögern sich, neue Aufträge müssen verschoben oder sogar abgelehnt werden.

„Umsatz wäre vorhanden – kann aber nicht erwirtschaftet werden."

02 — Das vorhandene Team muss es auffangen

Wenn Mitarbeiter fehlen, verteilt sich die Arbeit auf diejenigen, die noch da sind. Mehr Überstunden, höherer Zeitdruck und zusätzliche Belastung treffen ausgerechnet die Fachkräfte, die Sie unbedingt im Unternehmen halten möchten.

03 — Wachstum wird ausgebremst

Ein zusätzlicher Auftrag wäre möglich. Eine weitere Baustelle könnte begonnen werden. Aber ohne die entsprechenden Fachkräfte bleibt Wachstum Theorie.

„Nicht fehlende Aufträge begrenzen das Unternehmen – sondern fehlende Mitarbeiter."

04 — Personalsuche kostet Zeit und Geld

Stellenanzeigen schalten, Bewerbungen bearbeiten, Gespräche führen und immer wieder von vorne anfangen. Und selbst wenn ein geeigneter Bewerber gefunden wird, bedeutet das noch lange nicht, dass er tatsächlich anfängt oder langfristig im Unternehmen bleibt.

„242 Tage durchschnittliche Vakanzzeit zeigen, wie schwierig die Suche inzwischen geworden ist."

Warum wollen so wenige Menschen ins Handwerk arbeiten – KI-generiertes Bild KI-generiertes Bild
Die Ursachen

Warum wollen so wenige Menschen ins Handwerk oder in die Baubranche?

Das Problem hat nicht nur eine Ursache.

01

Körperliche Belastung

Handwerk bedeutet häufig körperliche Arbeit. Während andere Berufe im klimatisierten Büro stattfinden, wird auf Baustellen angepackt – bei Hitze, Kälte und manchmal auch Regen. Das schreckt einen Teil der jungen Menschen ab.

02

Das Handwerk hat ein Imageproblem

Studium, Büro, IT und andere vermeintlich moderne Berufsbilder genießen bei vielen jungen Menschen einen höheren Stellenwert. Dabei bieten gerade handwerkliche Berufe hervorragende Karriere- und Verdienstmöglichkeiten.

03

Die Erwartungen an Arbeit haben sich verändert

Freizeit, flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance haben für viele Arbeitnehmer einen deutlich höheren Stellenwert als früher. Eine Baustelle lässt sich allerdings nur schwer ins Homeoffice verlegen.

04

Konkurrenz durch Studium, Industrie und andere Branchen

Junge Menschen haben heute eine enorme Auswahl an beruflichen Möglichkeiten. Das Handwerk konkurriert nicht mehr nur mit dem Betrieb nebenan, sondern mit Industrieunternehmen, Hochschulen, IT-Berufen und völlig neuen Berufsbildern.

05

Zu wenig Berufsorientierung

Viele Jugendliche wissen kaum noch, welche Möglichkeiten eine handwerkliche Ausbildung bietet. Geselle, Meister, Techniker, Projektleiter oder später sogar der eigene Betrieb – eine Ausbildung kann der Beginn einer sehr erfolgreichen Karriere sein.

06

Der demografische Wandel

Während Nachwuchs fehlt, erreichen gleichzeitig immer mehr erfahrene Fachkräfte das Rentenalter. Rund 718.000 Beschäftigte in Handwerksberufen sind heute zwischen 55 und 64 Jahre alt.

„Wir müssen nicht nur zusätzliche Fachkräfte finden – wir müssen in den kommenden Jahren auch einen erheblichen Teil der heutigen Belegschaften ersetzen."
Morgen ist auch noch ein Tag – KI-generiertes Bild KI-generiertes Bild
Und dann gibt es da noch …

Keine Lust auf Arbeit?

Natürlich lässt sich der Fachkräftemangel nicht einfach damit erklären, dass Menschen heute keine Lust mehr auf Arbeit hätten.

Trotzdem kennen viele Unternehmer die Diskussion: Lohnt sich Arbeit noch ausreichend? Wie groß ist der finanzielle Abstand zwischen Erwerbstätigkeit und staatlicher Unterstützung? Und wie motiviert man Menschen überhaupt noch für körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten?

Darüber lässt sich vortrefflich diskutieren.

„Dem Bauunternehmer hilft die Diskussion allerdings wenig."

Der Auftrag ist da.
Die Baustelle läuft.
Nur die Leute fehlen.

„Morgen ist auch noch ein Tag."

Demografischer Wandel

Heute fehlen Fachkräfte. Morgen gehen die nächsten in Rente.

Der Fachkräftemangel wird sich nicht allein dadurch lösen, dass Unternehmen mehr Stellenanzeigen schalten.

Hunderttausende erfahrene Beschäftigte in Handwerksberufen nähern sich dem Rentenalter, während gleichzeitig Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben. Das bedeutet für viele Unternehmen:

„Die Konkurrenz um gute Fachkräfte dürfte dauerhaft hoch bleiben."

Eigene Mitarbeiter auszubilden, weiterzuentwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden, bleibt deshalb enorm wichtig. Aber das braucht Zeit.

„Und manchmal hat eine Baustelle diese Zeit schlicht nicht."
Wenn die Zeit fehlt

Die Baustelle kann nicht 242 Tage warten.

Sie brauchen heute Fachkräfte – nicht irgendwann.

Eigene Mitarbeiter zu finden, auszubilden und langfristig an das Unternehmen zu binden, ist und bleibt der beste Weg für einen gesunden Betrieb.

Aber was machen Sie, wenn nächste Woche vier Maurer fehlen? Wenn kurzfristig zwei Elektriker gebraucht werden? Wenn ein Projekt schneller fertig werden muss? Oder wenn Sie einen zusätzlichen Auftrag annehmen könnten, Ihnen dafür aber schlicht die Leute fehlen?

„Genau hier können Subunternehmer die notwendige zusätzliche Kapazität schaffen."

ARTHEMOS unterstützt Bau- und Handwerksunternehmen mit eingespielten Fachkräfte-Teams unserer Partnerunternehmen aus der EU. Je nach Gewerk und Verfügbarkeit können geeignete Teams oftmals kurzfristig eingesetzt werden.

Keine monatelange Personalsuche
Keine dauerhafte zusätzliche Personalbindung
Zusätzliche Kapazität genau dann, wenn Sie benötigt wird

Der Fachkräftemangel wird nicht morgen verschwinden.

Aber er muss Ihre Baustelle heute nicht ausbremsen.

Sagen Sie uns, welches Gewerk Sie benötigen, wie viele Fachkräfte gebraucht werden, wo sich Ihre Baustelle befindet und wann der Einsatz beginnen soll. Wir prüfen unsere verfügbaren Teams und suchen einen geeigneten Partner für Ihr Projekt.

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